Wo macht Geschlecht in der Medizin einen Unterschied? Was wissen wir heute besser? Und wo müssen Forschung, Praxis und Entwicklung noch aufholen?
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Dr. med. Jeanne Moor vom Lehrstuhl für Gendermedizin der Universität Zürich zeigt, was Frauen über ihre Herzgesundheit wissen sollten. Neben bekannten Risiken können auch frauenspezifische Faktoren, etwa bestimmte Schwangerschaftskomplikationen, für die spätere Herzgesundheit eine Rolle spielen.
Nach der Keynote öffnen wir den Blick. Wo gibt es auch bei Männern blinde Flecken? Wie kommt neues Wissen aus der Forschung in die Arztpraxis sowie zu den Patientinnen und Patienten? Und was braucht es, damit aus neuen Forschungserkenntnissen neue medizinische Lösungen entstehen?
Dr. med. Jeanne Moor, Dr. med. Ladina Signorell und Thomas Bauer beleuchten diese Fragen aus drei Perspektiven: Forschung, medizinische Praxis und Medizinaltechnik. Dabei geht es auch um Ausbildung und Leitlinien sowie um Entwicklung und Finanzierung.
Jeanne Moor forscht zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Medizin. In ihrer Keynote zur Herzgesundheit von Frauen und im Panel bringt sie die wissenschaftliche Perspektive ein und zeigt, was wir heute wissen und wo noch Lücken bestehen.

Ihre Schwerpunkte sind Osteologie und geschlechtsspezifische Medizin. Im Panel bringt sie die Perspektive aus der ärztlichen Praxis ein und zeigt am Beispiel Osteoporose bei Männern, wo auch Männer medizinisch zu wenig im Fokus stehen können.

Thomas Bauer entwickelt seit über 20 Jahren Medizinprodukte. Im Panel bringt er die Perspektive der Medizinaltechnik ein und zeigt, was es braucht, damit aus einer medizinischen Idee eine konkrete Lösung für Patientinnen und Patienten wird.

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